Kleinkindgruppen

Im Hause des StadtWichtel e.V. gibt es zwei Kleinkindgruppen mit je 9 Kindern im Alter von 1 – 3 Jahren.

Die Spielräume der Kleinkindgruppen sind im Erdgeschoss des Hauses gelegen. Hier wird auch gefrühstückt und zu Mittag gegessen. Im Dachgeschoss befindet sich der Schlafraum der Gruppen.

Zwei Bollerwagen stehen für die regelmäßigen Besuche im Bürgerpark zur Verfügung. Auch der Garten hinter dem Haus steht zum Spielen zur Verfügung.

Tagesablauf

Während alle Kinder gebracht werden, beginnt der Tag mit freiem Spiel in den Gruppenräumen. Sind alle da, wird gemeinsam gefrühstückt.

Anschließend folgt häufig ein Spaziergang in den Bürgerpark, oder es wird im Garten gespielt, auf dem Wochenmarkt eingekauft oder gemeinsam gemalt oder plastiziert. Für die Ausflüge stehen den Kleinkindgruppen Bollerwagen zur Verfügung.

Eine kleine Geschichte, gemeinsames Singen (z.T. mit einfachen Instrumenten wie Rasseln oder Schellen) oder Fingerspiele runden den Vormittag ab.

Um ca. 11:30 Uhr wird gemeinsam Mittag gegessen. Anschließend gehen die Kinder zum Mittagsschlaf in den Schlafraum.

Der Ausklang des Gruppentages erfolgt nach dem Mittagsschlaf mit einem Obstimbiss und einem Abschiedslied. Die Kinder werden zwischen 14:30 und 15:00 abgeholt.

Konzept

Nach dreijähriger Entwicklungszeit des Teams und engagierter Eltern ist nun endlich eine Endfassung derpädagogischen Konzeption fertiggestellt worden. Diese können Sie sich hier anschauen.
Der Prozess der konzeptionellen Auseinandersetzung geht selbstverständlich und mit gleichem Engagement weiter. Siehe auch Pädagogik.

Die Betreuung in den Kleinkindgruppen ist ganz den Bedürfnissen der „Kleinen“ angepasst. Geborgenheit und Halt gibt ein geregelter Tagesablauf. Durch Singen und Fingerspiele, kurze Geschichten oder Malen und Plastizieren können die Kinder sich ausdrücken, gestalten und ihre Fähigkeiten erweitern.

Im freien Spiel kann das Kind sich mit dem täglich Erlebten tätig auseinandersetzen, in immer neue Rollen schlüpfen und so ein Selbstbewusstsein entwickeln und das Zusammenleben mit anderen Kindern lernen. Das Kind will tätig mitleben mit dem, was die Erwachsenen tun. Dabei ist es wesentlich, dass das Eingreifen der Erzieherinnen auf ein Minimum reduziert ist. Dann kann sich das Kind betätigen in dem, was nicht begriffen wird, was an- und abgeschaut wird.

Geeignetes Spielzeug ist jeder Gegenstand, der das Kind zu reger Aktivität aufruft und der selber so wenig darstellt, dass ihn das Kind in seiner Phantasie in immer neuer Weise ausstatten und bestimmen kann.

Für das freie Spiel stehen ihnen verschiedene Spielsachen und Materialien offen zur Verfügung, wie z.B. einfache Stoffpuppen, leichte Holzgestelle, farbige Tücher und Naturmaterialien.

Durch regelmäßige Besuch im Bürgerpark wird die „primäre Weltsicht“ der Kinder gefördert. Sie können die Natur mit allen Sinnen erleben und ihre Neugierde und Entdeckungslust befriedigen. Die Kinder können ihrem Bewegungsdrang nachgeben und sich ein Stück frei von den Erwachsenen weg bewegen. Sie erleben die Natur in ihrer Vielfalt, sehen und hören die Tiere im Park. Es werden verschiedene Arbeiten im Wald beobachtet; dies regt die Kinder zur Nachahmung im Spiel an.

Die Jahreszeiten werden im Bürgerpark oder im Garten erfahren und im Haus durch die bewusste Gestaltung der Räume und Feste unseres Kulturkreises: Fasching, Ostern, Johannisfest, Erntedank, Laternenfest, Advent, Weihnachten und Geburtstage.

X